Workshops - Corel Draw
Symbole, Cliparts und Bitmaps
Symbole, Cliparts und Bitmaps in Corel Draw
Bei der Arbeit mit Corel Draw sind Sie natürlich nicht
nur auf eigene Grafiken und Bilder angewiesen. Ich weiß,
dass z.B. Cliparts bei vielen Usern sehr beliebt sind.
Diese gibt's ja bekanntlich zu Tausenden entweder auf
den Corel CDs oder im Internet. Bei der Verwendung von
Cliparts gilt es lediglich zu beachten, dass diese in
einem Dateiformat vorliegen, das auch von Corel Draw
erkannt und somit einfach importiert werden kann.
Symbole
Der Sinn und Zweck eines Symbols liegt einerseits darin, dass ein
einmal erstelltes Objekt mehrfach in einem Dokument vorkommen kann,
ohne dass dabei die Dateigröße wesentlich zunimmt. Andererseits
wirkt sich jede Änderung an dem Symbolobjekt auf alle gleichen
Symbole gleichermaßen aus. Das heißt, man braucht nur ein
Symbolobjekt zu ändern, anstatt z.B.20 mal die gleichen Objekte.
Eine selbst angelegte Sammlung von Symbolen kann zudem in einer so
genannten Symbolbibliothek abgespeichert und jederzeit in anderen
Dokumenten wieder geladen werden.
Neben dem Objektmanager gibt es noch einen weiteren Manager, und
zwar den Symbolmanager. Auch dieser ist über das Menü
"Fenster - Andockfenster" zu erreichen.

Cliparts
Der einfachste Weg, ein Clipart in ein Corel Draw Dokument zu
bekommen, bietet das Andockfenster" Skizzenbuch". Im Verzeichnis
"Medien" und der entsprechenden CD erhalten Sie ein kleines
Vorschaubild der Datei und können diese einfach per Darg & Drop in
das Dokument ziehen. Natürlich gibt es auch Cliparts von
Fremdanbietern oder direkt aus dem Internet, die sich in Corel Draw
einfach importieren lassen.

Eines haben alle Cliparts gemeinsam - sie bestehen nur aus
Vektoren und lassen sich somit beliebig ohne Qualitätsverlust
skalieren. Sollte dies allerdings einmal nicht der Fall sein,
besteht diese Datei eben nicht nur aus Vektoren, sondern auch aus
Bitmaps.
Bitmaps
Das Handling mit Bitmaps (Pixelbildern) will gut überlegt sein, denn
hier werden sehr häufig grobe Fehler begangen. Je nach späterem
Verwendungszweck ist die so genannte Bildauflösung ganz
wichtig für die zu erwartende Bildqualität. Im folgenden
möchte ich Ihnen ein paar Regeln für die Bildauflösung ans Herz
legen, an denen Sie sich orientieren sollten: Bilder für Webseiten
= egal. Hier werden die Pixel nur am jeweiligen Bildschirm
dargestellt. Die Bildauflösung spielt dabei keine Rolle. Bilder, die
auf dem heimischen Tintenstrahl- oder Laserdrucker ausgegeben werden
sollen = 200 DPI. Wenn es darum geht, dass Bilder später in einer
professionellen Druckerei belichtet und gedruckt werden sollen,
sollte die Bildauflösung 300 DPI betragen. Bei 1-Bit
Schwarz-Weiß-Bildern kann man wohl den 3fachen Wert ansetzen.
Verwechseln Sie bitte nicht die Bildauflösung mit der
Druckauflösung Ihres Druckers. Diese liegt vermutlich um ein
Vielfaches höher. Ein Bild, das keine ausreichende Bildauflösung
besitzt, kann nicht durch eine noch so hohe Druckauflösung
verbessert werden.

Natürlich sind Pixelbilder nicht unbedingt mit Vektorgrafiken zu
vergleichen, denn neben der nur bedingt möglichen Skalierung eines
Pixelbildes sind diese in der Dateigröße meistens auch noch vielfach
größer.
Das macht sich auch bemerkbar, wenn so genannte "Bitmap-Funktionen"
auf Vektorgrafiken angewendet werden, welche da wären, der
interaktive Schatten, Transparenzen, Linsen und
auch der Effekt "Abschrägung", wie ein Blick in den
Objektmanager verrät, wenn man diese Gruppe auflöst.
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